Die neue Dauerausstellung stellt die Geschichte Grafenwöhrs in vier Räumen dar.

Die Geschichte Grafenwöhrs

Im Jahr 1361 wird Grafenwöhr zur Stadt erhoben. Der Ort erhält eine Stadtmauer, ein Rathaus und eine eigene Pfarrei. Land- und Forstwirtschaft sowie Kleinhandwerk bilden die Lebensgrundlage. Durch die Jahrhunderte ziehen Kriege, ziehen Heerscharen über Grafenwöhr hinweg.

Ab 1908, mit dem Baubeginn des Truppenübungsplatzes, erwacht Grafenwöhr aus seinem Dasein als Kleinstadt. Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe nehmen einen erheblichen Aufschwung. Wirtschaftlich geht es den Einwohnern besser. Die Einwohnerzahl verdoppelt sich innerhalb eines Jahres.

Unterbrochen während der Weimarer Republik, setzt sich diese Entwicklung in der NS-Zeit fort. Das Nazi-Regime rüstet für den Krieg. Deshalb wird der Truppenübungsplatz in den Jahren 1936–1938 erheblich ausgeweitet und Grafenwöhr wächst weiter.

Nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur und dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommen die Amerikaner auf den Truppenübungsplatz und in die Stadt. Es entsteht das deutsch-amerikanische Zusammenleben: Aus Gegnern werden Verbündete und aus Besatzern werden Freunde.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok