Die kulturgeschichtliche Ausstellung
Von der Stadtgründung bis heute
Martin Posser

Ein Held rettet die Stadt

Die Schweden greifen an:
Erfahren Sie, wer die Grafenwöhrer vor dem Angriff der Schweden rettete.

US-Jeep

Einmarsch der Amerikaner

In Originalgröße:
Bestaunen Sie einen original Willys Jeep der US-Armee aus dem Jahr 1945. Wie ist der nur in den ersten Stock gekommen?

Elvis Presley

King of Rock'n Roll

Elvis Presley in der Micky Bar:
Betreten Sie die legendäre Grafenwöhrer Micky Bar und treffen Sie dort Elvis Presley, der am Flügel sitzt. Tauchen Sie ein in die Zeit des Rock'n'Roll.

 

Der Kulturteil

Die neue Dauerausstellung stellt die Geschichte Grafenwöhrs in vier Räumen dar.

Die Geschichte Grafenwöhrs

Im Jahr 1361 wird Grafenwöhr zur Stadt erhoben. Der Ort erhält eine Stadtmauer, ein Rathaus und eine eigene Pfarrei. Land- und Forstwirtschaft sowie Kleinhandwerk bilden die Lebensgrundlage. Durch die Jahrhunderte ziehen Kriege, ziehen Heerscharen über Grafenwöhr hinweg.

Ab 1908, mit dem Baubeginn des Truppenübungsplatzes, erwacht Grafenwöhr aus seinem Dasein als Kleinstadt. Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe nehmen einen erheblichen Aufschwung. Wirtschaftlich geht es den Einwohnern besser. Die Einwohnerzahl verdoppelt sich innerhalb eines Jahres.

Unterbrochen während der Weimarer Republik, setzt sich diese Entwicklung in der NS-Zeit fort. Das Nazi-Regime rüstet für den Krieg. Deshalb wird der Truppenübungsplatz in den Jahren 1936–1938 erheblich ausgeweitet und Grafenwöhr wächst weiter.

Nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur und dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommen die Amerikaner auf den Truppenübungsplatz und in die Stadt. Es entsteht das deutsch-amerikanische Zusammenleben: Aus Gegnern werden Verbündete und aus Besatzern werden Freunde.